Warum Freie Software?

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Ethisch-moralische Aspekte

Die meisten von uns möchten:

Teil einer freien, offenen und fairen Gesellschaft sein.
Diese Gesellschaft mitgestalten.
Ein selbstbestimmtes Leben führen.
Dass Wissen, Fortschritt und Technik der Allgemeinheit dienen.
In einer Gesellschaft leben, in der geteilt und sich geholfen wird.

Wer eine solche Gesellschaft anstrebt, nutzt Freie Software.

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Aspekte von Sicherheit und Datenschutz

Proprietäre Software (egal ob kostenpflichtig oder gratis) ist dadurch gekennzeichnet, dass ihr Quellcode dem Software-Nutzer vorenthalten wird. Der Nutzer kann die Software somit weder auf ihre Funktions­weise überprüfen noch nach seinen Bedürfnissen anpassen. Auf diese Weise entsteht ein Machtgefälle: Der Software-Entwickler hat Macht über den Software-Nutzer, da letzterer der Software hilflos ausgeliefert ist.

Bekanntlich verleitet Macht dazu, diese auszunutzen. Viele der populärsten proprietären Programme sind als Folge davon streng genommen leider Malware: Sie spähen den Nutzer aus, schränken ihn ein, haben eingebaute Hintertüren und/oder üben Formen der Zensur aus.

Zwar ist nicht anzunehmen, dass jegliche proprietäre Software ihre Nutzer zwingend schlecht behandelt. Da der Quellcode solcher Software aber eben nicht zugänglich ist, muss ihr der Nutzer blind vertrauen. Somit ist proprietäre Software immer entweder nachgewiesen Malware oder potenziell Malware.

Einen Ausweg aus diesem Dilemma bietet nur Freie Software: Da sie durch die Verfügbarkeit des Quellcodes überprüf- und anpassbar ist, bietet sie einen wirksamen Schutz gegen «übergriffige» Software-Entwickler. Auch Freie Software ist aber nicht immer perfekt, auch sie kann Fehler und Sicherheits­lücken enthalten. Diese werden je nach Aktivität der Entwickler-Community in der Regel aber rasch behoben resp. geschlossen.

Wer Wert auf Sicherheit und Datenschutz legt, nutzt Freie Software.