Unsere Begegnung

Im «Zwi­schen», wo zwei Men­schen sich tref­fen, sind Be­geg­nung und Dia­log mög­lich. Die Be­zie­hung ist da­mit die Grund­la­ge für die Wirk­sam­keit be­ra­te­risch-the­ra­peu­ti­scher Pro­zes­se. Ist sie ver­trau­ens­voll, schafft dies den Raum, in wel­chem ge­mein­sa­mes Er­le­ben statt­fin­den kann. Mein Be­glei­ten ist wert­schät­zend, re­spekt­voll und auf Au­gen­hö­he. Ich bin wach­sam im Er­ken­nen even­tu­el­ler Macht­ge­fäl­le und Sie be­stär­kend in Ih­rer Selbst­wirk­sam­keit und Ei­gen­stän­dig­keit.

Ihr Gegenüber

Ger­ne stel­le ich mich vor: Sa­mu­el Kel­len­ber­ger, ge­bo­ren 1976 in St. Gal­len, Ihr Ge­gen­über. Mein Wer­de­gang ist bunt und viel­fäl­tig. Nach dem Stu­di­um der Ar­chi­tek­tur an den ETH Lau­sanne und Zü­rich ar­bei­te­te ich für kur­ze Zeit als Gra­fi­ker in St. Gal­len. Es folg­te eine Pha­se «Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung» mit Tä­tig­kei­ten bei der Stadt­öko­lo­gie Ba­den und an der Pro­fes­sur für Nach­hal­ti­ges Bau­en der ETH Zü­rich. Nach ei­ner be­ruf­li­chen Aus­zeit 2011/2012 ar­bei­te­te ich im Be­reich Filmschnitt/Schnittassistenz, u.a. in Zu­sam­men­ar­beit mit dem Schwei­zer Fil­me­ma­cher Tho­mas Lü­chin­ger. Eine zwei­te Aus­zeit – mit ei­ner Lauf­bahn­be­ra­tung an de­ren Ende – führ­te mich zu­letzt in den Be­reich der psy­cho­so­zia­len Be­ra­tung. Im Mai 2023 nahm ich die 3‑jährige, be­rufs­be­glei­ten­de Aus­bil­dung in Ge­stalt-The­ra­pie am Se­mi­nar für Ge­stalt­the­ra­pie SfGT auf. Nach Ab­schluss von Theo­rie und Pra­xis im Früh­jahr 2026 be­fin­de ich mich ak­tu­ell in der Di­plom­pha­se der Aus­bil­dung. Ne­ben dem Auf­bau mei­ner Pra­xis als Ge­stalt-The­ra­peut ste­he ich als Be­treu­er auf der ge­schütz­ten Wohn­grup­pe des Wohn- und Pfle­ge­zen­trums Wi­bora­da im re­gen und an­re­gen­den Aus­tausch mit de­men­zi­ell ver­än­der­ten Men­schen.

Als Ge­stalt-The­ra­peut bin ich Ihr prä­sen­tes, ech­tes und kom­pe­ten­tes Ge­gen­über. Prä­sent im Sin­ne von an­we­send, ge­gen­wär­tig, in­ter­es­siert, im Kon­takt, ge­wahr. Echt als le­ben­dig, ver­kör­pert, spür- und be­rühr­bar, nah­bar und doch ei­gen­stän­dig. Kom­pe­tent in Er­fah­rung, Wis­sen und Nicht­wis­sen, ein­ge­bet­tet in die Tra­di­ti­on der Ge­stalt-The­ra­pie. Und ich bin mich selbst: in­te­ger und au­then­tisch, klar, spie­le­risch und hu­mor­voll.

Möch­ten Sie mich nä­her ken­nen­ler­nen? Dann neh­men Sie ger­ne Kon­takt mit mir auf.

Unser Labor

Mein Raum be­fin­det sich in St. Gal­len, ist zen­tral ge­le­gen und gut er­reich­bar. Sei­nem We­sen nach ent­spricht er ei­nem La­bor: In ei­nem ge­schütz­ten Rah­men und ei­ner ex­pe­ri­men­tie­ren­den Hal­tung ist es mög­lich, das Le­ben in Frei­heit aus­zu­pro­bie­ren, Ih­ren Hin­ter­grund mit Er­le­ben, Er­fah­rung und Wis­sen an­zu­rei­chern. Hier wird Ak­tua­li­sie­rung mög­lich, in­dem auch mal exi­sten­zi­ell an­mu­ten­de An­lie­gen neu er­lebt wer­den kön­nen, ohne die be­droh­li­chen Aspek­te von einst. Die Si­cher­heit un­se­res Rau­mes hat da­mit höch­ste Prio­ri­tät. Al­les Ge­sag­te und sich Zei­gen­de bleibt un­ter uns; kei­ne In­for­ma­ti­on muss den Raum ver­las­sen. Mehr dazu – wie auch zum Ab­lauf ei­ner Be­ra­tung – er­fah­ren Sie un­ter Un­ser Pro­zess.

freisatz Samuel Kellenberger Psychosoziale Beratung Beratungsraum
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Der Weg be­ein­druckt mich, auf dem du un­ter­wegs bist, er dünkt mich sehr stim­mig. Viel­leicht, weil ich in den letz­ten Mo­na­ten und Jah­ren auf­grund mei­ner Si­tua­ti­on zu ei­ner «Fach­per­son auf Pa­ti­en­ten­sei­te» ge­wor­den bin, und vor­letz­ten Sonn­tag durf­te ich dein Zu­hö­ren, dein Emp­fan­gen und dein Zu­rück­ge­ben er­le­ben und habe mich da­bei sehr auf­ge­ho­ben, sehr wahr­ge­nom­men ge­fühlt – in ei­nem an­ge­neh­men, si­che­ren (Be­ra­tungs­raum) und zu­gleich na­tur­na­hen (Stadt­pär­k­li) Um­feld. Schön.

R.W. (m.), 53 Jah­re, Juni 2025

Was für eine vol­le Son­nen­wen­de – was für ein Kel­ler: eine Un­ter­welt vol­ler Stil, um den chao­ti­schen Lärm der Welt in Mensch­lich­keit und Hu­mor zu über­set­zen.

A.F. (w.), 47 Jah­re, De­zem­ber 2025
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